Schlagwörter

, , ,

IMG_20141219_150851085

23. Dezember
„Beinahe hätte ich einen Herzinfarkt bekommen!“, erzählte Elli Maus ihrer Familie. „Dabei wollte ich doch nur ein paar Kekse für die Kleinen holen!“
„Ich habe dir gleich gesagt, dass ihr hierbleiben sollt!“, schimpfte Mutter Erna Maus. Streng sah sie ihre Töchter Elli und Mimi an. „Für solche Abenteuer seid ihr noch zu klein und unerfahren!“
Jessy mischte sich ein. „Nun schimpf mal nicht, es ist ja noch einmal gut ausgegangen. Jupp“, sagte er an den Kater gewandt, „ich bin sehr stolz auf dich!“
Jupp richtete sich auf und legte mit einer eleganten Bewegung den Schwanz um seine Vorderpfoten. Er fühlte sich geschmeichelt und war auch selbst ein wenig stolz auf sich.
„Schon gut, es ist bald Weihnachten, da müssen wir doch alle zusammenhalten, nicht wahr?“, wehrte er scheinbar ab.
„Stimmt! Hast du im Haus mitbekommen, ob Hendrik schon mit seinem Opa geredet hat?“, wollte Jessy wissen.
„Ja, der alte Herr ist eingeweiht. Er sorgt dafür, dass wir ein Publikum bekommen werden. Ich freue mich schon sehr auf morgen!“, antwortete Jupp.
„Näh, Näh, Kinder, ist die Zeit vergangen!“, rief Agnes und Berta stimmt ihr zu. „Wie im Sauseschritt!“
„Heute Abend sollten wir aber noch einmal üben!“, stellte Schorsch fest und auch hier waren sich wieder alle einig.
Am Nachmittag kam Hendrik mit seinem Opa Josef in den Stall. Die beiden rückten ein paar Strohballen zurecht, die den Gästen als Sitz dienen sollten. Hendrik zwinkerte den Tieren zu und Opa Josef kommentierte alles, was sie taten. „Und jetzt nehme ich den Besen und mache hier ein wenig sauber – alles an die Seite, was kleiner ist als der Besen!“, rief er und das ließen sich die Mäuse nicht zweimal sagen, schnell brachten sie sich in Sicherheit. Eine Aufregung am Tag war wahrlich genug.
Als alle Arbeiten abgeschlossen waren, setzten sich die beiden fleißigen Männer auf einen der Strohballen. Opa nahm ein paar Äpfel aus der Stofftasche, die er mitgebracht hatte und verteilte sie an die Tiere.
„Näh. Näh!“, rief Lisbeth. „Was geht es uns gut! Näh, Näh!“

 

Einmal werden wir noch wach, dann ist es soweit, wir erfahren, wie unser Krippenspiel zu Ende geht und das Christkind wird kommen, morgen aber erst – bitte schaut wieder rein!