Hier stellen sich die Wintermonate vor

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Der Dezember, bald ist er da
Vom festlichen Monat Dezember
Als die Dezemberfee ein Lächeln zauberte
Dezemberzauber – Dezembergedicht

Ihm folgt der Januar mit Eis und Schnee
Vom strahlenden Monat Januar
Als die Januarfee das Glück suchte

Der Februar wartet mit einem bunten Lächeln auf seine Zeit
Vom fröhlichen Monat Februar
Als die Februarfee ihr buntes Winterlied sang

Lust auf Träumen? Der Winter lädt zu Fantasiereisen ein
Winterfantasie
Winterspaziergang
Die Stille im Schneeland
Der Tanz des kleinen Wintersonnenstrahls

Fantasiereisen zur WEIHNACHTSZEIT findest du hier:
Viele bunte Weihnachtspäckchen
Das Kerzenlicht im Fenster
Auf der Geheimniskrämerwiese
Die Reise ins Weihnachtsland
Kling, Glöckchen
Komm mit auf meine Sternendecke

Alle HÖRGESCHICHTEN findet ihr hier
DAS NEUE BUCH ZUM WINTER

Der Beginn eines neuen Jahreszeitenquartetts der beliebten Reihe „Hör mal, Oma!“

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Frühlingsahnen im Winter *

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Frühlingsahnen im Winter

„Der Winter? Ist er vorüber?“ Neugierig blickte der kleine Amseljunge zum Haselstrauch hinüber. „Ich sehe gelb. Ja, gelbe Blüten sind’s. Und im Winter gibt es keine Blüten, so habe ich es gelernt. Genau.“ Er spreizte die Flügel, hob die Nase gen Himmel, öffnete den Schnabel und versuchte es mit einem zarten Amselliedchen. Tirili.
Noch zaghaft, aber fröhlich klang es durch die Winterwelt.
„Hört mal! Der kleine Amseljunge! Ist der nicht etwas zu früh dran?“, fragte die Kohlmeise ihre Schwester. „Die Zeit für ein Frühlingslied ist doch noch nicht gekommen, oder?“
„Wer weiß?“, antwortete die und schickte gleich mal ein paar frühlingsfrohe Tschilptschilps zu dem Amseljungen hinüber. „Vielleicht hat er es eilig.“
„Wer? Der Amseljunge?“
„Nein, der Frühling.“ Die Meisenschwester lachte. „Die Bienen sind auch schon unterwegs, scheint mir. Hör doch mal!“
„Mir soll es recht sein. Aber da ist nichts!“ Die Kohlmeise legte ihr Köpfchen zur Seite.
„Schließ die Augen und spitze die Ohren! Dann hörst du es auch!“
„Einverstanden. Lass uns dem Frühling entgegen lauschen.“
Und so saßen die beiden Meisenmädchen mit geschlossenen Augen auf ihrem Ast im Apfelbaum und lauschten und lauschten. Sie hörten viele Geräusche aus der Menschenwelt, das Schnarchen der schlafenden Tiere und die Frühlingslieder des Amseljungen.
„Schön!“, seufzte die Kohlmeise.
„Ja, wunderschön!“, meinte auch ihre Schwester und weil sie so genau hinhörten, konnten sie auch das feine Knacken der aufbrechenden Erde vernehmen.
„Das sind die Kroküsschen! Lauter bunte Kroküsschen!“, zwitscherte der Amseljunge, der es auch gehört hatte.
Kroküsschen? Die beiden Meisenschwestern lachten.
„Die gibt es nicht im Winter“, erklärten sie dem Amseljungen. „Aber das kannst du noch nicht wissen. Du bist noch so jung. Geträumt hast du es. Diese Zeit ist eine Träumezeit.“
„Mir doch egal“, dachte der Amseljunge und sang weiter. „Die ollen Meisen sollen sich ruhig lustig machen über mich!“
Als er am Abend seine Familie traf, erzählte Mama Amsel den jungen Amseln zur Nacht die Geschichte von den Schneeglöckchen, die im späten Winter blühten.
Der Amselmann lauschte mit pochendem Herzen und ein neues Lied summte in seinem Kopf. Ein Schneeglöckchenlied, das er am nächsten Tag singen würde.

© Elke Bräunling & Regina zu Verl

Warten auf Frühling, Bildquelle © hansbenn/pixabay